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Der Verein

Unser Verein führt den Namen „Doktor-Eisenbarth-Spiele Hann. Münden e. V“.
Gegründet wurde der Verein im September 2011.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur innerhalb der Stadt Hann. Münden
durch die Aufführung des Dr. Eisenbarth-Spiels.

Historie
Das Schauspiel vom Doktor Eisenbarth geht in seinen Ursprüngen auf das Jahr 1955 zurück.


Eisenbarth Veranstaltung 1955
Bild der Aufführung von 1955


Geschrieben wurde das damalige Stück von Oberstudienrat Richard-Alfred Hennig aus Münden.
Jedes Jahr ab Pfingstsonntag wurde dieses Stück als Freilichtstück auf der Bühne vor dem
Rathaus aufgeführt. Die Mitspieler waren von Anfang an Laienschauspieler, die unsere Gäste
in ihren unterschiedlichen Rollen unterhalten haben. Zentrale Figur war und ist die Figur
des Doktor Eisenbarth.
Diese Figur ist keine Fiktion wie vielleicht bei anderen Theaterstücken. „Doktor“
Eisenbarth hat es tatsächlich gegeben. Johann Andreas Eisenbarth ist geboren am 27.03.1663
in unserer Partnerstadt Oberviechtach, hat Zeit seines Lebens als Wanderarzt auf den Straßen
und Marktplätzen im deutschsprachigen Raum praktiziert und ist am 11.11.1727 in Hann. Münden verstorben.
Spuren von diesem findet man heute noch in Hann. Münden am Sterbehaus Lange Str. (Holzschnitzfigur),
dem Café Aegidius (Grabstein) sowie an der Prunkfassade des Rathauses
(Figurenumlauf um 12.00 Uhr, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr).
Unter Medizinern gilt Doktor Eisenbarth heute als Wegbereiter moderner Operationsmethoden, er hat
als Handwerkerarzt erfolgreich Staroperationen durchgeführt und die Starnadel sowie für die Operation
von Polypen den Polypenhaken erfunden. Dabei hat er selbst nicht Medizin studiert sondern sein Handwerk
in 10jähiger Lehrzeit und anschließender Walz von der Pike auf gelernt.
Unter Marketingexperten war er richtungweisend.
So hat er damals schon Flugblätter verteilt und ist mit großem Gefolge in die Städte einmarschiert.
Er hat nicht nur erfolgreich auf dem Marktplatz operiert sondern auch die Anwesenden mit seinem
Showprogramm unterhalten.
Er ist dann für Jahre in Vergessenheit geraten.
Bekannt ist Doktor Eisenbarth durch das aus einer Laune Göttinger Studentenbewegung heraus entstandene
Lied vom Doktor Eisenbarth, in dem er als Quacksalber und Scharlatan verspottet wird.
Das modernisierte Stück führen wir ab der Spielsaison 2014 in unserem neuen Theater im Packhof auf.
Geschrieben wurde es von dem namhaften Regisseur Walter Kalk. Das Bühnenbild stammt von Knut Hetzer.
Die Kostüme entwarf und schneiderte die Mündener Gewandmeisterin Heike Zimmermann.
Für die Tanzchoreographie sind Ilka Damm und Jens Hellemann verantwortlich.

Unser besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern und Förderern, ohne die diese Aufführung nicht möglich gewesen wäre.